Hey du, so schön, dass du da bist!
Heute möchte ich dich einladen, dir Raum zu geben und einfach nur liebevoll wahrzunehmen … dich selbst und all das, was gerade da ist, was sich gerade in dir zeigt, jetzt in diesem Augenblick. Wenn du magst, spür hinein in diesen Moment. Vielleicht kannst du gerade den Boden fühlen unter deinen Füßen oder bemerkst deine Sitzfläche, die dich hält und vielleicht sind da auch eine Menge an unangenehmen Empfindungen und Gefühlen. Und wenn du magst, dann kannst du einfach mal schauen wie es ist, sie da sein zu lassen.
Wie ist es, wenn es nicht darum geht, dass es sich jetzt besser anfühlen soll oder im nächsten Moment? Wie ist es, wenn wir erlauben, dass es so ist wie es ist, egal für wie lange?
mit inneren Helfern
Manchmal ist es nicht so einfach, sich selbst mit allem, was gerade da ist liebevoll wahrzunehmen, vor allem dann nicht, wenn wir nur selten erlebt haben, dass wir von anderen liebevoll wahrgenommen wurden. Falls es dir so geht, würde ich dich gerne einladen, dich für einen inneren Helfer zu öffnen, der dich wahrnehmen kann und dich sein lässt, wie du gerade bist. Nimm dir gern alle Zeit und spür hinein.
Manchmal bekommen wir Zugang zu unseren liebevollen Seeleneltern oder es zeigt sich vielleicht ein liebevolles Krafttier. Manchmal sind es auch einfach Elemente der Natur. Ein Felsen kann uns wahrnehmen, ein Wald kann uns wahrnehmen, das Meer mit seinen Wellen. Du kannst beobachten, dass es für diese liebevollen Helfer keine Mühe ist, uns wahrzunehmen, sie tun es einfach. Wir sind ihnen nicht zu viel mit alle dem, was wir mitbringen und wer wir sind. Und vielleicht magst du beginnen zu fühlen, wie sich dieses liebevolle Wahrnehmen anfühlt. Vielleicht findest du sogar einen Körperbereich, der diesen liebevollen Blick fühlen kann. Manchmal spüren wir es auf der Wange, wie eine liebevolle Berührung oder als Halt bei den Schultern, vielleicht spürst du etwas in deinem Herzbereich. Vielleicht laufen auch gleich ein paar unserer inneren Anteile davor weg und sagen, nein, nein, da ist niemand oder ich kann es sowieso nicht fühlen. Dann können wir sagen, ja, so hast du es damals erlebt, so hat sich das angefühlt, da war niemand da. Und heute können wir langsam nachholen und üben wie es ist, wenn da jemand da ist, der liebevoll anwesend ist. Und du musst dich dafür nicht verändern oder irgendetwas leisten, dich dafür anstrengen oder dich verstellen, du kannst einfach da sein und bist willkommen mit allem, was du mitbringst, mit allem wer du bist – mit deiner Seele, deinem Körper, deinem Geist.
die neue Ordnung entstehen lassen
In diesem liebevollen Wahrnehmen entsteht ein Raum für unser Chaos, für all das, was wir manchmal weghaben möchten, für unseren Kampf gegen das, was gerade da ist, für das Neue und das Alte, was in uns ringt.
Wir geben Raum für die göttliche Ordnung, die entstehen möchte, wenn wir uns innerlich zurücklehnen und uns mit allem, was wir sind in Gottes Hände legen. Wir können all das Chaos in uns, all unsere Sorgen, unsere Verzweiflung, unsere inneren Einzelkämpfer, unsere Ängste mitnehmen und in seine Hände legen. Gott kennt den Weg, er kennt dich und weiß genau, was gerade geschieht, auch wenn du es nicht weißt, er weiß, was dein nächster Schritt ist, auch wenn du es nicht weißt. Wir können vertrauen, immer ein kleines Stück mehr. Wir können unsere Hand in seine legen.
Ich wünsche dir alles Liebe!


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