Hallo, wie schön, dass du hier bist!
Vielleicht konntest du ja auch schon ein wenig in diesem neuen Jahr 2026 landen? An diesem Jahresbeginn habe ich das Gefühl, alles wird still und sinkt in die Tiefe, zu den Wurzeln dessen, was es eigentlich ist, als würde alles ausatmen und mehr in die Hände Gottes hineinsinken und dort einfach nur liebevoll gehalten werden und sich vorbereiten auf das einatmen – ohne dass wir schon wissen müssen wie es weiter geht und was als nächstes entsteht. Ich nehme wahr, wie die winterliche Stille immer wieder in den Vordergrund pendelt und uns einläd einfach in die Tiefe zu spüren, Gottes Herzschlag zu lauschen, seinen Rhythmus wahrzunehmen, auszuruhen, mitzuschwingen. Ich bemerke an solchen Übergängen wie dem Jahreswechsel, auf dem Weg von einem Jahr zum nächsten oft auch frühe Anteile in mir, die es schwer finden, sich dem Neuen anzunähern, im neuen Jahr zu landen. Vielleicht kennst du das auch von dir? Manchmal können wir in solchen Situationen entdecken, wie es uns in bestimmten Entwicklungsphasen unseres Lebens ergangen ist, in der es um einen Übergang ging. Schon während wir auf der Erde landen, gibt es den allerersten Übergang aus der energetischen Welt in die physische Welt, der Weg deiner Seele in den physischen Körper. Wie war es als du auf dem Weg warst auf diese Erde, noch vor deiner Geburt? Welche Stimmung war in dir? Was hast du wahrgenommen?
Begegnung mit dem Urschmerz
Ich erinnere mich an mehrere Heilungserfahrung, die ich selbst als Klientin im Morgenlicht-Coaching erleben durfte, in denen Anteile zum Vorschein kamen, die in dieser vorgeburtlichen Phase, auf dem Weg auf die Erde besondere Stimmungen mitbrachten. Manchmal war eine Schwere fühlbar, eine Art von Dunkelheit, eine Enge und manchmal spürte ich eine große Kraft in mir, als wäre ich mit der Kraft meiner Seele in Verbindung gekommen. Ich merkte einiges in mir hatte in dieser frühen Phase die Orientierung verloren, den Mut. Und in der liebvollen Begleitung im Morgenlicht konnte ich an genau diesem schmerzhaften Punkt innehalten, in Berührung kommen mit meinem Schmerz und meine Anteile durften langsam Halt finden und das erste Mal spüren, dass eine größere Liebe bei Ihnen ist, die sie in diese Welt gerufen hat.
Und manchmal haben wir diesen Ruf von Gott vergessen oder er ist verschüttet unter einem tiefen Schmerz, der uns ergriffen hat, als wir unterwegs zur Erde waren. Manchmal haben wir dann das tiefe Gefühl, irgendwie nie richtig auf der Erde angekommen zu sein. Kennst du es, dass du dich hier irgendwie fremd fühlst, als würdest du nicht wirklich in diese Welt hineinpassen? Hast du Sehnsucht nach einem Zuhause, das du hier auf der Erde nie kennengelernt hast? Wir bringen diese tiefe Erinnerung an unser Zuhause in dieses Leben mit, die Erinnerung an den Ort von dem wir herkommen, an die göttliche Liebe aus der wir entstanden sind. Und manchmal entsteht durch die große Diskrepanz zwischen dem, wo wir herkommen und dem wo wir gelandet sind ein unglaublich großer Schmerz, ein zutiefst empfundenes Nein zu diesem Leben. Manchmal entdecken wir diese vorgeburtlichen Anteile in unserer Wahrnehmung als würden sie fortsegeln wie ein Luftballon, als wäre ein Teil von uns einfach nie gelandet. Und wie wäre es, wenn wir Ihnen erlauben fortsegeln zu dürfen?

Nein sagen dürfen
Auf den ersten Blick kann uns unser Nein irritieren. Wir dürfen doch nicht Nein sagen, wir sind doch schon hier. Ich muss doch eher mein Ja finden. Wie wäre es aber, wenn wir zunächst deinem Nein Raum geben da zu sein, sich auszudrücken? Wie wäre es, wenn dieser Anteil in dir nicht auf die Erde kommen muss, wenn wir ihm erlauben, dass er in sein Zuhause, in die göttlichen Liebe zurückfinden darf? Wie würde es sich anfühlen? Es kann auch sein, dass dieser Anteil sein Nein anders ausdrücken möchte, vielleicht mehr über einen Urschrei ins Universum. Wenn wir diese Impulse spüren, können wir da vorsichtig mitgehen. Wir können dem Schrei in uns erlauben sich auszudrücken, wir können die Ladung energetisch entweichen lassen. Und wir können auch unseren tiefen Fluchtimpulsen Raum geben, die inneren Anteile nach Hause kommen lassen, an den Ort, woher sie kommen. Während sich all diese Impulse durcharbeiten, kann es geschehen, dass ein winzigkleines Ja auftaucht, ein zarter Forscherdrang, ein kleiner Freudefunken.
Um mehr auf der Erde zu landen, braucht es manchmal das Gegenteil, einfach dass wir nicht landen müssen. Und dann kann es sein, dass wir uns neu auf die Erde und das menschliche Leben einlassen können. Und manchmal finden wir hier auf der Erde eine Qualität, die uns an unser Seelenzuhause erinnert. In meiner eigenen Heilung kamen die Steine und Felsen als Helfer zu mir. Die Steine mit ihrer besonderen Qualität von Langsamkeit, Beständigkeit und auf eine Art auch Ewigkeit ähneln der Seele auf einzigartige Weise. Mein früher Anteil ging damit in Resonanz und ich fühlte eine Art von Zuhause, eine Seelenqualität hier auf der Erde, ein uraltes Leuchten, was mich an Zuhause erinnert. Mein Seelenanteil durfte in seiner Zeit damit in Berührung kommen, es fühlen, sich annähern und wieder Abstand nehmen. Mit der Erlaubnis, Nein sagen zu dürfen entstand die Möglichkeit von Bewegung, entstand ein Hauch von Entspannung tief in meinem Wesen. Es fühlte sich an wie ein zartes Lächeln.
mit mehr Seele landen
Was, wenn deine tiefe Sehnsucht nach Zuhause ein Wegweiser ist, die Kraft in dir, die dich weiter in das Neue zieht, was hier auf der Erde geschehen möchte. Der Teil von dir, der weiß, wie es eigentlich sein sollte, der weiß, wie sich Zuhause anfühlen sollte. Vielleicht hast du diese Sehnsucht, dieses tiefe Wissen mitgebracht, um dieses Zuhause hier entstehen zu lassen.
Viele von uns haben die Schwere und Härte dieser Welt in vielen und langanhaltenden Situationen erlebt und dennoch ist der leuchtende Funke in uns nicht erloschen. Dieses Leuchten findest du in jeder Zelle deines Körpers, in jedem Anteil von dir, es ist unzerstörbar und ewig – es trägt die Erinnerung an Zuhause.
Alles Liebe für Dich,
Kathrin


Schreibe einen Kommentar